Das YTRON-Y ByPass-Prinzip

Trockenstoffe, die beim Kontakt mit der Flüssigphase nicht zum extremen Kleben neigen (z.B. Aerosil, Aktivkohle, HPMC, Kakao, Kieselsäuren, Mehl, Russ, Tabakpulver), werden durch den strömungsbedingten Unterdruck des Rotor/Stator-Systems unter Flüssigniveau in den Mischkopf eingesaugt und spontan klumpenfrei benetzt und suspendiert bzw. gelöst. Hochviskose und schwer lösliche Flüssigkeiten werden über YTRON-Y ByPass direkt in den Y-Kopf injiziert und sofort in der Flüssigphase gelöst bzw. verdünnt oder emulgiert. 
Der Leitstrahl verteilt die Lösung homogen im gesamten Behälter.


Verfahrensablauf

Nach Vorlage des Pulvers in Trichter, Silo oder BigBag wird YTRON-Y eingeschaltet. Nach Öffnen des Absperrhahns saugt der Unterdruck das Pulver unter Flüssigniveau an und verteilt es spontan und homogen in der Flüssigkeit. Floating oder Sedimentieren des Pulvers sind ausgeschlossen. Um Lufteinsog oder Aufsteigen der Flüssigkeit zu verhindern, muss der Absperrhahn nach dem Pulverdurchlauf und vor dem Ausschalten der YTRON-Y sofort geschlossen werden.

Bestimmte Pulver mit geringem Schüttgewicht können direkt und staubfrei aus einem Sack oder sonstigen Gebinde abgesaugt werden. Hier ist eine geringe Menge Nebenluft zur Fluidisierung erforderlich.


Animation YTRON-Y ByPass